Vom 4.-6. August 2021 nahm Technology-Scout Wolfgang als geladener Delegate am Storage Field Day 22 (SFD22) teil. Im Podcast stellen wir die SFD22-Partner und deren Lösungen kurz vor. In der Diskussion bewerten wir Ansatz und Mehrwert für Unternehmen – und verweisen auf die ein oder andere Alternative. Wer war dabei? In order of appearance: Infrascale (Cloud Backup/Restore), Intel (Persistent Memory und DAOS), CTERA (Cloud Filesystem), Komprise (Datamanagement und Archiv), Fujifilm (Langzeitarchiv, Bandtechnologie) und Pure Storage (AIOps im Storage-Betrieb).

Die Daten sind frei

Wie lässt sich eine rasant wachsende Menge vor allem unstrukturierter Daten beherrschen? Dieser Frage nehmen sich aktuell einige Hersteller an. Entsprechend vielfältig sind die Ansätze und Lösungen. Mit Cloud Fileystemen sollen sich Daten transparent über Medien, Standorte und Clouds hinweg verteilen lassen. Kognitives Datenmanagement nutzt AI, um den Daten-Seen und -Ozeanen Herr zu werden. Dateien werden gescannt, analysiert und mit Metadaten angereichert, um noch bessere Entscheidungen treffen zu können. Das ständig totgesagte Tape erlebt ein Revival nach dem nächsten. Und Backup ist schon längst nicht mehr nur das langweilige Wegschreiben von Daten für den Notfall. Eines jedoch haben alle diese Ansätze gemein: Sie rücken die Daten in den Fokus der Bemühungen.

Neu ist die Idee des Datenmanagements nicht. Daten werden schon seit geraumer Zeit klassifiziert und markiert, um sie zu speichern, zu archivieren oder zu löschen, wiederherzustellen, wiederzufinden und möglichst wenig dafür zu bezahlen. Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Grenzen zwischen Storage, Backup, Archivierung oder Disaster Recovery verschwimmen und zu Datenmanagement zusammengefasst werden.

Herausforderung sind nach wie vor Public Cloud Service Provider wie AWS, Azure oder Google mit ihren horrenden Egress-Kosten. Mittlerweile sprechen wir nicht mehr vom Vendor- sondern von Data-Lock-in. Ein Kernthema im Datenmanagement, für jede Phase im Lifecycle der Daten das beste Medium, die günstigste Plattform und den passenden Zeitpunkt für die Änderungen zu finden. Komprise ist einer der Anbieter, die das bisher mit am besten beherrschen.

Quelle: Komprise

Aus Anwendersicht muß das alles natürlich so transparent wie möglich passieren. Egal wo die Daten liegen, sie müssen schnell abrufbar sein und am besten alle vorhandenen Kapazitäten nutzen können. Cloud Filesysteme wie CTERA setzen auf Elastic und Caching am Edge. Da kommen unsere Freunde von Intel wieder ins Spiel: Stichwort NVRAM.

Tod aller Handelsreisenden

Und was macht Pure Storage? Pure perfektioniert den Vendor-Lock-in und eliminiert ganz nebenbei den Vertrieb samt Pre-Sales. Pure1 übernimmt die Ressourcenplanung mit Künstlicher Intelligenz und Predictive Analysis.

Quelle: Pure Storage

So genanntes Full-Stack-Monitoring mit vorausschauender Analyse erkennt, wenn das Blech zu ächzen beginnt und automatisiert ab hier den kompletten Vertriebsprozess.

Quelle: Storage Field Day 22

Was wir darüber denken, könnt Ihr in der 10. Episode unseres data://express zum SFD22 hören.

In der Episode verweisen wir auf Whitepapers und einen Podcast von Gestalt IT, bei dem Wolfgang einer der Gesprächspartner war: