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Montag, Mai 23, 2022
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DXPLR0003: OpenZFS und TrueNAS Enterprise mit Holstein IT Solutions

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Unter der Bezeichnung TrueNAS vertreibt der amerikanische Hersteller iXsystems Storage-Systeme auf Grundlage von OpenZFS. Das Systemhaus Holstein IT Solutions ist der bevorzugte Partner von iXsystems für den deutschen Markt. Wir sprechen mit Benedict Schultz, Gründer und Geschäftsführer von Holstein IT Solutions, über die neue M-Series Appliances von iXsystems, und natürlich auch über OpenZFS. Wir unterhalten uns über einzelne Funktionen von ZFS und besprechen verschiedene, typische Anwendungsfälle.

Bereits Ende der 1990er Jahre dachte ein kleines Engineering-Team bei Sun Microsystems über ein zukunftsfähiges Dateisystem nach, das aus unzuverlässigen Consumer-Festplatten ein stabiles, zuverlässiges und schnelles Storage macht. Mit Solaris 10 kam
ZFS dann ca. 2005 auf den Markt. Sun fing damals gerade auch an, die Sourcen von Solaris zu öffnen und als OpenSolaris unter einer Open-Source-Lizenz zu veröffentlichen. ZFS war eines der ersten Subsysteme, deren Quellcode im Rahmen dieser Initiative zugänglich war.

Mit dem Aufkauf von Sun Microsystems durch Oracle in 2010 wurde der Open-Source-Zweig durch Oracle sehr schnell geschlossen. Der Quellcode war aber nun mal bereits in Freiheit, also war es möglich, daraus ein Community-Projekt zu machen, den Code zu verbessern und weitere Funktionen hinzuzufügen. Zunächst gab es unterschiedliche Entwicklungszweige für die BSD-Familie, für Linux und macOS. Zwischenzeitlich haben sich die verschiedenen Distributionen unter dem Deckmantel von OpenZFS zusammen gefunden, und arbeiten gemeinsam an neuen Funktionen von ZFS. Mittlerweile existiert sogar auch eine Portierung auf Microsoft Windows.

ZFS hat einige sehr zentrale und sehr wesentliche Besonderheiten im Vergleich zu anderen Dateisystemen:

  • Das Volume Management ist in das Filesystem integriert. Manche sagen auch, das Dateisystem habe einen integrierten Volumen Manager.
  • Jeder geschriebene Block ist immer auch mit einer Prüfsumme versehen.
  • Geänderte Dateien werden auf neue Blöcke geschrieben, und der oberste Block dazu wird an den Einstiegsblock verlinkt. Dadurch gibt es Snapshots nahezu für lau.
  • Lese- und Schreibcache sind getrennt und können auf unterschiedliche Devices konfiguriert werden, die für die jeweilige Aufgabe optimiert sind.

Im Gespräch mit Benedict Schultz gehen wir auf diese Funktionen etwas genauer ein und betrachten die sich daraus ergebenden Vor- und Nachteile und mögliche sowie sinnvolle Einsatzszenarien.

Zum weiterlesen:

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